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Ernährung & Gehirnleistung: Was MedAT-Kandidaten wirklich essen sollten

Viele unterschätzen, wie stark Ernährung die Lernleistung beeinflusst.

Der MedAT ist ein 5-Stunden-Test, der Wachheit, Konzentration, Stabilität und Stressregulation fordert.

Wenn dein Blutzucker schwankt oder du zu wenig trinkst, kannst du die perfekte Vorbereitung am Testtag komplett ruinieren.


Hier ist die klare, pragmatische Anleitung – ohne Ernährungsmythen, ohne Wellness-Schönfärberei.



1. Zucker ist dein größter Feind beim Lernen

Zucker schießt deinen Blutzucker hoch, du fühlst dich kurz gut – und 20–40 Minuten später brichst du ein.


Typische Fehler:

  • Säfte

  • Energydrinks

  • Schokolade „für die Nerven“

  • Süße Müsliriegel


Resultat: Müdigkeit, Konzentrationsloch, Gereiztheit.

Stabile Performance braucht stabile Energie.



2. Die besten Lern-Snacks

Du brauchst Lebensmittel, die langsam Energie abgeben und keine Schwankungen verursachen.


Ideal:

  • Nüsse (Walnüsse, Mandeln)

  • Haferflocken

  • Naturjoghurt + Beeren

  • Vollkornbrote

  • Apfel + Nussmix

  • Proteinriegel ohne Zucker


Diese Dinge halten dich wach und stabil – ohne Crash.



3. Trinken: Das unterschätzte Leistungs-Doping

Dehydrierung macht müde, langsam, unkonzentriert.

Du merkst es oft nicht einmal.


Regel:

  • 300–500 ml Wasser pro Stunde Lernzeit

  • morgens direkt ein großes Glas

  • Koffein ja – aber kontrolliert


Optimal:

  • 1–2 Kaffee pro Tag

  • KEIN „ich rette mich mit Energie-Drinks“-Ansatz


Koffein pusht, aber nur, wenn du nicht übertreibst.



4. Die besten Brain-Booster – wissenschaftlich solide

Kein Hokuspokus, nur das, was wirkt:

Omega-3 (EPA/DHA)– verbessert Reaktionszeit, geistige Flexibilität– kann Konzentration steigern

Magnesium– wichtig für Nerven und Regeneration– unterstützt guten Schlaf

B-Vitamine– Energieproduktion fürs Gehirn

Eiweiß (Protein)– wichtig für Neurotransmitter– hält länger satt


Wenn du das konsequent einbaust, stabilisierst du den ganzen Lernalltag.



5. Ernährung in Lernphasen

Wenn du intensiv lernst, iss leicht und funktional.


Gut:

  • Hafer + Naturjoghurt + Beeren

  • Rührei + Vollkornbrot

  • Gemüse + Hähnchen/Fisch + Reis

  • Wraps

  • Lachs (Omega-3!)

Schlecht:

  • schwere Pasta

  • Pizza

  • Fast Food

  • fettige Snacks

  • riesige Portionen


Große Mahlzeiten ziehen Blut in den Verdauungstrakt → du wirst müde.



6. Testtag-Ernährungsplan: So ruinierst du nicht Monate der Vorbereitung

Hier wird es ernst.

Viele vergeigen den Tag durch schlechte Ernährung – nicht durch Wissen.



Frühstück 2–3 Stunden vor Teststart:

  • Haferflocken

  • Beeren

  • Banane

  • Wasser

  • optional: Kaffee


In der Pause:

  • Wasser

  • 1–2 Nüsse

  • Banane

  • kein Megasnack

  • kein Zucker

  • keine Experimente


Finger weg von:

  • Energydrinks

  • Semmeln mit Wurst / Käse → zu schwer

  • Süßigkeiten

  • Schokolade

  • „Power Riegel“ mit Zucker


Stabiler Blutzucker = stabile Performance.



7. Was Lernen und Ernährung gemeinsam haben

Sie funktionieren nur, wenn du:

  • kurzfristige Belohnung ignorierst

  • langfristige Leistung fokussierst

  • stabile Energie statt schnelle Peaks wählst


Das gilt für Ernährung und für dein Lernsystem.


Mit Wissenbringts hast du:

✅ strukturierte Lernpods, ideal für Pausen

✅ Inhalte ohne Dopamin-Fallen

✅ KFF-Training in kurzen, klaren Einheiten

✅ Real-Simulationen, die dich nicht überfordern

✅ klare Lernroutinen statt Chaos


Ernährung + Lernsystem = MedAT-Erfolg.



Fazit

Ernährung ist kein „Nice-to-have“.


Sie ist Leistungsmedizin für dein Gehirn.

Wenn du Zucker reduzierst, stabil isst und kontrolliert trinkst, schaltest du 20–30 % mehr Konzentration frei – jeden einzelnen Tag.




 
 
 

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